Wie kann ich mein Kind auf die Digitalisierung vorbereiten?

Kinder auf die Digitalisierung vorbereiten

Wir merken es täglich, wie unser Leben stärker und stärker von der digitalen Welt umgeben wird. Es gibt so viele verschiedene Geräte: Tablet, Smartphone, SmartTV, Siri, Echo und nicht zu vergessen der restliche IOT Kram, wie die smarte Waschmaschine, intelligente Kühlschrank und die smarte Heizung sowie weitere nicht erwähnte Geräte.

More...

Nicht nur zuhause sondern auch auf der Arbeit nimmt die Digitalisierung immer mehr Einmarsch. Der KFZ Mechaniker nimmt als erstes sein Computer zur Hand, damit er die Fehler des Autos auslesen kann; Im Krankenhaus gibt es digitale Akten statt die altbekannte Patientenakte in Papierform und einen Genesungsassistenten auf dem Smartphone hat auch fast jeder. Die Arbeit im Büro erfolgt nur noch auf dem Notebook und wer aus Daten die richtigen Informationen für richtige Entscheidungen ausarbeiten kann ist hoch angesehen.

Was mache ich nun als Elternteil

Doch was hat das mit meinem Kind zu tun? Jede Menge! Dein Kind wird in frühestens nach der Geburt in 16 bis 18 Jahren im Berufsleben stehen. Wenn Sie und nicht die Schule ihm nicht beigebracht haben sich richtig in der digitalen Welt zurecht zu finden. Den die Schule hängt ein Smart Board auf und richtet eine iPad Klasse ein und unterrichtet wie gehabt mit alten Lehrmethoden den alten Stoff. Digitalisierung bedeutet eben nicht: „Kinder legt das Buch zur Seite und macht das Buch im PDF Format auf dem iPad auf Seite 20 auf“ und „Schaut auf das Smart Board!“.

Digitalisierung ist nämlich etwas ganz anderes als alle zusammen in einem Raum mit iPads zu hocken und auf das Smart Board zu schauen oder „Lernen2.0 ist eben nicht alte Schule mit Internetanschluss und ein paar Tablets drin. Lernen 2.0 ist etwas ganz anderes“[1].

Um an der Stelle nicht zu stark auf die Methoden in der Schule einzugehen widmen wir uns der Frage wie kann ich als Elternteil mein Kind auf die Digitalisierung vorbereiten?

Wichtig sind 4 Aspekte, die Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration, die sie von Anfang an beibringen sollten[2].

Vier wichtige Aspekte

Kreativität

Sie sollten ihren Kind nicht beibringen digital zu konsumieren, sondern digital zu erschaffen. Es ist egal, ob es ein neues Bild ist das auf pinterest, ein Video das auf Youtube gepostet wird, ein Song oder eine Melodie oder ein Scherzprogramm das eigen erstellt wurde es ist etwas Neues, dass ihr Kind digital geschaffen hat. Das ist das wichtigste!

Kritisches Denken

Bringen Sie ihrem Kind bei Dinge, die im veröffentlicht werden kritisch zu hinterfragen. Nicht einfach Informationen, Nachrichten, Posts, Videos und Bilder zu konsumieren und zu teilen. Es sollten auch die Prozesse also Arbeitsvorgänge erkannt werden und kritisch hinterfragt werden.

Kommunikation

Den Kindern sollte beigebracht werden, wie sie im Internet Kommunizieren können. Sie sollten lernen mit welchen Medien und mit welchen Tools kommuniziert werden kann. Was die Vorteile und die Möglichkeiten dieser Tools sind. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Privatsphäre die von Kindesalter beigebracht werden sollte. Damit ihr Kind über die Gefahren im

 Kollaboration

Bringen Sie ihrem Kind bei wie es über das Internet entfernt mit Freunden an gemeinsamen Projekten bzw. Vorhaben arbeiten kann. Auch das ist ein Aspekt der erlernt werden sollte in der digitalen Welt.

NUN ABER ZU DEN PRAKTISCHEN SACHEN

Bringen Sie Ihrem Kind Programmieren bei! Ja ganz genau Sie. Das können Sie ohne Programmieren zu können mit Tools, die Ihr Kind für so was begeistern[3]. Damit können Sie sogar einige der zuvor genannten Aspekte wie die Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration fördern.

Beispielsweise können Sie folgende kostenlose Tools nutzen:

  • KTurtle und Co. – Malen mit einer Schildkröte
  • Scratch: Programme visuell erstellen
  • App Inventor
  • Programmieren für Kinder: Back to Basic(s)
  • Alice: Programmieren im Wunderland
  • Swift Playgrounds - Apple will Kindern das Programmieren auf dem iPad beibringen    [4]
  • Lern Raupe Flitzi von Fisher Price [5]- Programmiere die Raupe
  • Puzzlets – Steuerung eines Jump and run Spiels durch Kombination von aktions Bausteinen
  • sphero SPRK - „Roboter-Ball“ lässt sich über eine App auf dem Smartphone oder Tablet steuern und programmieren
  • Mindstorms und ROBO TX: Roboter sind cool

Möchten sie bereits im Kleinkindesalter ihrem Kind die Logik eines Programms beibringen, dann bieten sich folgende nicht kostenlose Spielzeuge an:

  • Lern Raupe Flitzi von Fisher Price [5]- Programmiere die Raupe
  • Puzzlets – Steuerung eines Jump and run Spiels durch Kombination von aktions Bausteinen
  • sphero SPRK - „Roboter-Ball“ lässt sich über eine App auf dem Smartphone oder Tablet steuern und programmieren
  • Mindstorms und ROBO TX: Roboter sind cool

Warum sollte ihr Kind überhaupt programmieren lernen?

Diese Frage wird oft gestellt: Es geht nicht darum, dass in Zukunft alle zu Programmierinnen und Programmierer ausgebildet werden. 

Programmierfähigkeit fördert analytisches Denken, Problemlösefähigkeit, Verständniss der Zusammenhänge in der IT und verbessert die Chancen in der Zukunft und es ist mehr als nur „coden“.  

Programmierkenntnisse sind jetzt schon in immer mehr Berufen wichtig - nicht nur im IT-Bereich[6]

Bereiten Sie Ihre Kleinen bereits im Kindesalter auf die digitale Welt vor und geben ihnen das iPad nicht um Trickfilme zu schauen, sondern um mit Freunden neue Sachen zu erschaffen.